Wie du vermeidest, gefarmt zu werden

Gefarmt zu werden bedeutet, dass andere Spieler dich immer wieder angreifen, um deine Rohstoffe zu stehlen. Vor allem für neue Spieler kann das dein Vorankommen verlangsamen und das Spiel frustrierend machen. Die gute Nachricht: Es gibt mehrere Möglichkeiten, dich zu einem weniger attraktiven Ziel zu machen.

Im Folgenden findest du praktische Schritte, mit denen du deine Dörfer schützen und Farmer abschrecken kannst.


1. Bleib aktiv

Farmer suchen sich häufig Spieler aus, die als inaktiv wirken. Viele nutzen „Inaktivensuche“-Tools oder beobachten einfach benachbarte Dörfer auf Anzeichen langsamen Wachstums.
So zeigst du, dass du aktiv bist:

  • Erhöhe im Laufe des Tages regelmäßig deine Einwohnerzahl.

  • Baue deine Gebäude und Felder so oft wie möglich weiter aus.

Regelmäßiger Ausbau zeigt, dass du online bist und dich verteidigen kannst – und die meisten Farmer vermeiden lieber einen aktiven Gegner.


2. Halte mit den anderen Spielern Schritt

Versuche, mit der Einwohnerzahl deines Dorfes zu den Top 200–300 Spielern deiner Spielwelt zu gehören.
Das hilft dir auf zwei Arten:

  • Du wirkst weniger verwundbar für opportunistische Farmer.

  • Außerdem steigt deine Chance, in eine starke Allianz eingeladen zu werden, die dir wertvollen Schutz bietet.


3. Baue eine Grundverteidigung auf

Bilde ein paar Truppen aus und baue deine Mauer mindestens auf Stufe 10–15 aus.
Dadurch steigen die möglichen Verluste für jeden Spieler, der dich angreift, und es wird unprofitabel, dich zu farmen.
Halte in jedem Dorf – auch in neuen – mindestens:

  • Anfangs 5 Kundschafter

  • Später mindestens 20–30 Kundschafter

Kundschafter helfen dir, eingehende Angriffe frühzeitig zu erkennen und wirken abschreckend auf wiederholte Raubzüge.


4. Verwalte deine Rohstoffe klug

Lass niemals große Mengen an Rohstoffen in deinen Dörfern liegen, wenn du offline bist. Bevor du dich ausloggst:

  • Setze teure Gebäude in die Bauschlange.

  • Sende Rohstoffe in dein Hauptdorf oder ein anderes gut verteidigtes Dorf.

  • Wenn du immer noch zu viele Rohstoffe hast, trage zu deinem Allianzbonus bei.

Je weniger Beute es bei dir gibt, desto unattraktiver bist du als Ziel.


5. Nutze Handelsrouten, wenn du offline bist

Richte Handelsrouten ein, die deine Rohstoffe automatisch in ein verteidigtes Dorf schicken, während du offline bist.
Als Richtwert solltest du in einem Rohstoffdorf nicht mehr als 20.000 Rohstoffe insgesamt haben.
Mit etwa 30 Kundschaftern, 800 Verteidigungseinheiten und einer Mauer auf Stufe 15 werden die meisten Angreifer weiterziehen – du bist das Risiko einfach nicht wert.

Wenn du für größere Gebäude sparen musst, sammle diese Rohstoffe nur, wenn du deinen Account aktiv überprüfst, und gib sie sofort aus.


6. Tritt einer aktiven Allianz bei

Schon ein starker Allianzname kann Angriffe oft abschrecken.
Wenn du die oben genannten Schritte befolgst, sollte es leicht sein, einer Allianz beizutreten – Allianzen suchen nach aktiven, gut entwickelten Spielern.

Du musst nicht jedes Dorf mit Verteidigungstruppen füllen. Solange deine Rohstoffdörfer nur wenige Rohstoffe enthalten, du feindliche Kundschafter entdeckst und in nahegelegenen Dörfern (deinen eigenen oder denen deiner Verbündeten) etwas Verteidigung verfügbar ist, werden die meisten Farmer aufgeben.


Was ist mit Verstecken?

Vielleicht denkst du, dass mehrere Verstecke deine Rohstoffe schützen würden. In der Praxis ist das aber nicht sehr effektiv.

  • Verstecke belegen wertvolle Bauplätze, die du besser für dein Wachstum nutzt.

  • Wenn deine Entwicklung voranschreitet, können sie nicht mehr genug Rohstoffe schützen.

Ein einzelnes Versteck zu Beginn kann helfen, aber wenn du auf viele Verstecke setzt, bremst das deinen Fortschritt im Vergleich zu Spielern, die in eine vernünftige Verteidigung und Entwicklung investieren.